Schluss mit Vorurteilen – Mit dem Bulli durch die Türkei

Wir fuhren von Bansko aus, ohne viele Pausen zwischendurch, direkt nach Istanbul. Nach den Aufständen in der Türkei, dem vermeintlichen Putschversuch, vielen negativen Nachrichten über Mr. E, waren wir am Anfang sehr besorgt über unsere Sicherheit. Nicht wegen den Menschen, eher aufgrund der Polizei, dem politischen System und dem Staat dahinter. Wir hatten zum Glück Kontakt zu einem ranghohen Offizier der Polizei über einen Kollegen von Ragle, was uns ein bisschen Sicherheit gab. Auch informierten wir uns vorher in Reiseberichten über die Türkei von anderen Bloggern mit jedoch sehr gemischten Resultaten.

Was uns als allererstes auffiel, war das Ergebnis der anhaltenden Inflation und Rezession in welcher sich das Land zurzeit befindet. Alles war spottbillig für uns und gleichzeitig teuer für Einheimische. Am besten erkläre ich das am Beispiel Brot: Innerhalb der letzten Jahre ist der Preis von einem Lira auf drei Lira gestiegen. Diese Steigerung um 300% lässt sich auf viele andere im Leben benötigte Dinge direkt anwenden. Trotzdessen war das meiste für uns immer noch halb so teuer wie zum Beipiel in Deutschland. Der Sprit kostete (bis zum Beginn des Krieges in der Ukraine) gerade mal einen Euro pro Liter.

Unsere erste Station war die Millionenmetropole Istanbul. Wir hatten uns für zehn Tage ein Apartment gebucht um die Stadt besser erleben zu können. Corona wurde sehr locker genommen und das Tragen einer Maske war für viele eher eine Empfehlung. Wir machten viele Kilometer zu Fuß in der Stadt, besuchten sowohl die europäische als auch die asiatische Seite und genossen das Flair der Stadt. Trotz unserer vieler Kilometer zu Fuß entdeckten wir gerade mal 10 Prozent der großen Metropole. Wir sind nicht sehr interessiert in Museen oder alte Bauwerke, deswegen deckten wir diesen Teil mit einer Stadtführung und einer Bootsfahrt auf dem Bosporus ab. Es ist alles schön anzuschauen und die Geschichte ist sehr interessant aber wir beide haben auf solche Dinge nie den Schwerpunkt gelegt. Wir lieben es durch große Städte zu spazieren, das Flair zu genießen, lokale Spezialitäten zu probieren und viele Eindrücke zu gewinnen. Dabei versuchen wir auch (so gut wie es eben geht) touristische Plätze zu vermeiden. Nach ein paar schönen Tagen in Istanbul zog es uns wieder auf die Straße.

Zusammenfassend über Istanbul ist zu sagen, dass man nicht viele Tage braucht um die großen touristischen Attraktionen abzuklappern. Wir wären länger geblieben um die kleinen Ecken und Winkel der Stadt, mit den gemütlichen Cafes und Restaurants noch besser zu erkunden. Auch alle großen Basare bestehen oft aus demselben Plunder und angeblichen Markenklamotten. Nicht nur Einheimische haben uns davon abgeraten auf einem Bazar einkaufen zu gehen, von Obst und Gemüse mal abgesehen. Auch kann man sich sicher sein, dass sobald nirgendwo ein Preisschild zu sehen ist, man als Tourist das dreifache bezahlt. Auch alles Ergebnis einer schwachen Ökonomie die seit ungefähr drei Jahren anhält. Trotzdessen ist die blühende Haupstadt eine pulsierende Ader welche nie zur Ruhe kommt und für jeden etwas zu bieten hat.

Nach Istanbul starteten wir unsere Fahrt durch die Türkei an der Südküste. Wir fuhren über die großen Städte Izmir, Bodrum, Antalya, Alanya bis nach Mersin immer an der Küste entlang und hatten eine wunderbare Zeit. Das Essen ist überall sehr billig und Obst und Gemüse konnte überall an der Straße oder im Laden frisch erworben werden. Egal ob Bananen, Kiwis, Orangen, Erdbeeren, ob Kartoffeln, Knoblauch, Oliven, Pistazien oder Avokados, alles wächst und gedeiht in der Türkei und schmeckt natürlich umso besser , da es nicht tausende Kilometer in einem Frachtcontainer gereift ist. Auch in den größeren Supermärkten fiel uns auf, dass viele der in Europa nur allzu bekannten Produkte der Marken wie Ferrero, Nestle etc. nicht im Sortiment waren und oft ein Pendant aus türkischer Produktion hatten. Es war wie im Paradies für uns.

 Wir konnten uns überall mit dem Auto hinstellen und übernachten ohne, dass es jemanden störte. Es gab überall Quellen mit frischem Trinkwasser (meist am Fuße eines Berges) und die Sonne lieferte uns mehr als reichlich Strom. Die großen Hauptstraßen waren alle 2 Spurig und traumhaft zu fahren, ohne Maut. An vielen Plätzen trafen wir unterschiedliche interessante Leute und hatten viele nette Gespräche. Eins haben die Türken allerdings noch nicht gelernt: Müll gehört nicht in die Natur sondern in den Mülleimer. Wir haben nur zu oft Türkische Familien beobachten können die nach einem Picknick am Strand ihren Müll einfach liegen ließen. Dieser wurde dann von den meist mit anwesenden wilden Hunden zerpflückt und zerstreut. Jeder Fluß, jeder Strand und jeder Wald in der Nähe von Raststellen oder Plätzen am Strand für die Öffentlichkeit, war zugemüllt. Es war meistens schwierig Fotos zu machen auf denen kein Müll zu sehen ist. Für Türken ist das Autofahren sehr teuer in ihrem eigenen Land. Die Steuern werden billiger je älter das Auto und je kleiner der Motor. Das führt dazu, dass die meisten Leute einen Tofas fahren. Diese Autos sind zwischen 30 und 50 Jahren alt und auch unter dem Namen Fiat 131 bekannt. Auch dadurch fühlte sich die Fahrt durch ländliche Gegenden wie eine Reise durch die Vergangenheit an. Einfache Farmer, Schäfer, Hirten und überall war eine andere Welt fernabseits der Großstadt. Viele konnten zu unserem Erstaunen auch die deutsche Sprache sprechen. Die meisten von ihnen waren damals in den 70’ern nach Deutschland gekommen um zu arbeiten und haben sich mit dem Ersparten dann eine eigene Existenzgrundlage in der Türkei geschaffen. Wiederum andere arbeiten in der Tourismusbranche und lernten es für ihren Beruf.  Es erinnerte uns sehr an Slowenien: Die ältere Generation sprach deutsch währen die jüngere Generation besser englisch reden konnte. Auch wir hatten inzwischen ein paar Wörter und Floskeln auf türkisch auf Lager was für den ein oder anderen erstaunten Blick und auch viel Lachen führte.

 Was mir sehr gefällt ist „Kolay gelsin“ wobei das „g“ eher als ein „j“ ausgesprochen wird. Übersetzt bedeutet dies “ Ich hoffe deine Arbeit ist leicht / wird leichter“ . Es kommt zum Einsatz wann immer man in einem Geschäft ist oder sich mit einer Person unterhält, die gerade einer Arbeit nachgeht. Wenn eine türkische Frau eine leckere Mahlzeit zubereitet hat, bedankt man sich mit „Ellerine Sağlık“ was auf deutsch so viel heißt wie „Gesundheit für deine Hände“. Es gibt hunderte solcher Floskeln oder Höflichkeitsformen, was ich sehr beneide, denn mir sind nur sehr wenige in meiner Muttersprache bekannt.

Ihr merkt es ürkisch ist eine höfliche Sprache und nicht anders haben wir die Türken kennen lernen dürfen.

Nach unserem Zwischenstopp in Mersin fuhren wir ins Landesinnere auf direktem Wege nach Georgien. Leider erlebten wir gerade in diesem Jahr den kältesten Winter seit 30 Jahren in der Türkei. Weg von der sonnigen Küste mussten wir uns bald ganz anderen Problemen stellen.

 Regelmäßig fingen die Temperaturen an unter den Gefrierpunkt zu wandern und oft waren wir aufgrund starken Schneefalls gezwungen an Tankstellen oder direkt neben der Straße zu übernachten. Die Natur wurde wilder, unberührter und schöner. Wir waren konstant auf fast 1700 Höhenmetern unterwegs und abseits der Hauptstraße lag überall ein Meter Schnee. Auch ist im Landesinneren der Tourismus eher selten weswegen wir hier wieder viel mit dem Übersetzer arbeiten mussten um uns zum Beispiel etwas zu essen zu kaufen. Wenn Ragle mal wieder einen Döner oder Dürum mit Lammfleisch wollte, kam es nicht selten vor, dass wir, dem Verständnis halber, einfach ein lautes „Mähhhh“ dem Angestellten entgegen blökten, um ihm unsere Fleischwahl klar zu machen. Der Zweck heiligt die Mittel 🙂

Ein anderes Problem welchem wir uns stellen mussten war das Einfrieren unserer Außendusche. Das war das letzte mal in Bosnien passiert und wir hatten gehofft es würde nicht wieder vorkommen. Falsch war in Kayseri, einer Stadt auf dem Weg inmitten der Türkei, in der wir uns das erste Mal in ein Türkisches Bad (auch Hamam genannt) wagten. Frauen und Männer gehen streng getrennt in diese Einrichtungen. Was einen erwartet ist, in der einfachsten Form, ein großes Bad (meist vollständig aus Mamor). Nicht einfach ein großer Pool, sondern ein Dampfbad, welches der Reinigung des Körpers und des Geistes dient. Wir bekamen in unserer eher luxoriösen Ausführung in Kayseri auch in den zusätzlichen Genuss einer finnischen Sauna, eines Peelings und einer Massage. Desweiteren wurde alles gestellt, von der Badehose über Seife bis zu den Handtüchern. Die feuchtwarme Atsmosphäre im Bad öffnet alle Poren und bereit einen perfekt für ein Peeling vor. In einem getrennten Raum wo die Massagen und Peelings durchgeführt werden, kam ich mir groteskerweise erstmal vor wie in einem Zuchthaus. Gefüllt mit 12 Tischen und je einem türkischen Masseur ( eher breit als groß und sehr haarig) wurde hier harte Arbeit verrichtet. Es klatschte am laufenden Band mit einem nicht allzuoft, viel zu lautem aufstöhnen des jeweiligen Massierten, wenn die Muskeln zur Entspannung durchgeknetet wurden. Nun das klingt jetzt eher wie eine Horrorversion, aber es fällt mir unglaublich schwer diesen Moment mit Worten zu beschreiben. Ich bekam einen Masseur names Ahmut welcher auch deutsch sprach und hatte erst eine viertelstunde Peeling gefolgt von einer Schaummassage, welche die gleiche Zeit in Anspruch nahm. Ich trat aus diesem Raum wieder heraus mit Babyhaut und konnte kaum laufen vor Entspannung :). Spaß beiseite. Es war eine super Erfahrung welche uns mehrmals aus der Not befreite, wegen eisiger Temperaturen, nicht duschen zu können.

Ein Pärchen welches wir unterwegs getroffen haben und ich unbedingt hier erwähnen möchte, waren Anton und Joni aus Belgien. Die beiden  haben wir zuallererst in einem Strand vor Manavgat getroffen und lediglich kurz beim spazieren geplaudert. Als wir diesen Strand verließen fuhren wir eine halbe Stunde weiter Richtung Osten und trafen Brahm (auch ein Belgier) welcher sich spät am Abend, in unserer Nähe, mit seinem altem Ford, im Sand festfuhr. Er reist schon sehr lange, hatte zwischendurch einen Wohnsitz in der Türkei, eine türkische Freundin und sproch besser türkisch als mancher Einheimischer. Auch an diesem Strand sahen Anton und Joni unser Auto, fuhren aber weiter. Einen Tag später dann trafen wir uns wieder zufällig am selben Strand für die Übernachtung und so beschlossen wir ein paar Tage zusammen zu fahren. Er ist ein Tischler und sie eine Töpferin. Beide waren in unserem Alter und hatten die selben Ansichten. Wir verbrachten viele Abende mit den beiden am Lagerfeuer oder zu viert in unserem Bus mit laufender Heizung, da es auch im März in der Türkei noch sehr kalt war. Ein Highlight war eine Wanderung durch einen Canyon in dem früher eine antike Stadt existierte. Wir waren fast den ganzen Tag unterwegs und hatten eine tolle Zeit mit vielen interessanten Eindrücken. Anton und Joni begleiteten uns bis nach Mersin, wo wir ein paar Tage zusammen die Stadt erkundeten, bevor wir uns trennten um später in Georgien wieder zusammen zukommen. Die beiden sind jetzt auf dem Weg in den Iran. Hoffentlich sehen wir uns wieder.


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Wintertime at Hopeland

One day earlier as planned we arrived to Hopeland. Already hundred meters from the gate dogs started to greet us. From small to big, gold to red, dotted or striped, it was like a circus. In total 115 dogs call this villa their home, and we got to know them all. Some dogs stay there for two weeks, some two years and some their whole life. The beginning was not easy for us – our room had mold, the whole house smelled like a wet dog, there was dog poop laying on the floor and at the first sight everything seemed so unhygienic. The first three days were the toughest, we were sure that we will stay maximum one month and that’s it. There were so many rules to follow and different pack of dogs who should not be let together! The dogs who live in the house are divided into six rooms, then there are 12 kennels outside, an extra house with two more rooms and some dogs live outside in the garden the whole time. Twice a day we had to clean all the rooms, kennels and the garden and feed all the dogs. Feeding was as challenging as the cleaning. Many dogs get different type of food and different portion. Since most of the dogs who arrive to Hopeland are very sick, they also get various medication. This means you have to know the names of all the dogs. In total it took us three weeks to learn all the names and thereby master the feeding process. After few days we didn’t notice the dog smell anymore, I removed the mold from our room and we felt comfortable.

In addition to feeding and cleaning I helped to fix everything that needed fixing. We worked five days a week from 8:00 in the morning until 22:00 in the evening. The best reward was to see how almost all the dogs started to trust us and approached us to have cuddles. Let me now describe you a typical working day at Hopeland.

Since we had to be ready at 8:00 we usually went to the kitchen at 7:30 to enjoy our coffee before everyone would wake up. In the big living room there are more than 20 dogs who sleep there during the night. They all greeted us and were so happy to see us like they haven’t seen us for ages. I will not describe you how the room looked like after when 20+ dogs spent there 10 hours without getting out. At 8:00 we let the first dogs and kennels out and started to gather the dog poop/vomit, etc. so that they have more or less decent environment for feeding at 9:00. At 8:30 we bring the dogs who went out at 8:00 back in and let other dogs out so that everyone can go out before the feeding. The kennel change and room change were two different schedules that we had to pay in mind the whole day, from 8:00 to 21:30. These schedules and rules are all there to protect the dogs, if the wrong dogs get together it is the question of life and death. During our time there we had to separate many dog fights, clean their wounds and even burry dogs that left us due to the sickness or a human mistake.

Short before the feeding we had to separate the dogs even more, when it came to food, even the dogs who were otherwise best friends became enemies. We used the kitchen, bathrooms and corridors to separate the dogs. Here I have to mention that the dogs are incredibly smart and they have the daily schedule already written in them. Mostly we just had to open the bathroom door and even without saying the name the right dog went inside. This was also with room changing during the day, short before the change, dogs start to gather themselves in front of the door to go inside or outside. At 9:00 sharp, the feeding began. Every room was fed one after another and the sequence was very important.

First after the feeding we had a breakfast and a second coffee. Of course we were not the only volunteers there. During our stay we met many cool people who love the dogs as much as we. There were times when it was 9 of us and times when it was just 4 of us. After the breakfast we divided the tasks for the morning cleaning. Every room in the house where dogs lived, also the balcony and the extra house had to be swept, washed with bleach, then let to be dried and then washed again with a good smelling liquid. The kennels and garden had to be cleaned from poop and fresh water had to be filled in all the bowls and buckets. All the 115 dog food bowls had to be washed (without dishwasher), all the blankets and sheets on the sofas and towels on the floor had to be washed. The giant washing machine ran the whole day, every day. After the first cleaning session of the day, we had a time for ourselves, mostly we stayed outside with the dogs or took some of them for a walk with a leash. During this time of the day, we also had to bring the trash away which was approximately 30 kg per day. The nicest time of the day was afternoon when the young dogs and puppies were allowed to go out play. They dug holes, chewed tree branches and plastic toys, ran like crazy and rehearsed “serious” fighting with each other. At 17:00 o’clock the second feeding began, followed again with cleaning. Every evening some of us cooked the dinner and we always ate together and had long talks and a lot of laughter. The fridge was always full. Every week we made a list with all the volunteers what we would like to have and the owner of Hopeland, Natasha, went and bought it for us. She took very good care of us😊 Also the cooking was always like a masterpiece, we never ate just plain pasta for dinner. Ted, one of the volunteers, was an amazing chef, he always did various dishes for vegetarians and non-vegetarians.

At 21:30 we brought in the last dogs and thereby was our day finished. Afterwards we still sat at the table for a while and talked, had a wine or beer, always laughed a lot and shared with each other what had happened during the day, because with 115 dogs – everyday is different. But around 23:00 o’clock we all went to bed as we were all tired of the long day and the next day we had to be ready again at 8:00.

Since there are thousands of street dogs in Greece and most of them are in a good shape the dogs who end up in Hopeland are those in very bad shape and those who would die if left on the street or are abandoned puppies. This of course makes it very expensive for Hopeland, the vet bills are enormous every month and in addition to helping them back to life, they also need to be sterilized. Not to mention the food for all the dogs and volunteers, plus the water, electricity and heating on the winter. This is all done with the help of donations since the Greece government does not support any dog shelters.

For our joy we also said goodbye to many dogs who got adopted. Through a bigger network most of the dogs are going to Netherlands, Finland and Germany for adoption. Puppies are usually the ones who will not stay long in Hopeland.

In total we stayed there from until , twice as long as planned. During our stay we fell in love with all the dogs and only thinking of leaving brought tears in our eyes (you can imagine how hard the day was when we left). We learned so much about dogs, their behavior and hierarchy – about alpha dog and his role in the pack, about the symptoms of different illnesses, about the body language of dogs and how they communicate, how to approach dogs, how to calm them down, how to separate dog fights, etc.

If you are interested about Hopeland and would like to adopt and dog or support them with money or dog food, you can find more information from their LinkedIn (hopelandshelter) and Facebook (Hopleand Dog shelter) page. If you or you know someone who would like to go there and volunteer, contact Natasha or us with a comment down below. Please check out their social media for support.


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Überwintern in Hopeland

Endlich und einen Tag früher als besprochen kamen wir am späten Nachmittag in Hopeland an. Schon von weitem wurden wir von vielen Hunden am Tor bellend begrüßt. Von klein bis groß, gold bis rot, gescheckt, gepunktet oder getigert, es war ein reiner Zirkus. 115 Hunde nennen diese Villa ihr Zuhause. Es gibt Hunde die bleiben nur 2 Wochen, manche 2 Jahre und manche ihr ganzes Leben. Wir haben sie alle kennen lernen dürfen und hatten einen harten Start. Unser Zimmer war verschimmelt, es roch überall nach nassem Hund und alles war sehr unhygienisch auf den ersten Blick. Die ersten 3 Tage waren der Horror für uns. Wir waren uns sehr sicher, hier nicht länger als einen Monat bleiben zu wollen. Es gibt sehr viele Regeln und unterschiedliche Hunderudel die sich über den Tag nicht begegnen durften. Hunde wohnten im Haus aufgeteilt auf sechs Räume, sie wohnten im Außengehege in 12 Käfigen, und manche wohnten dauerhaft draußen im Innengehege um das Haus herum.  Über den Tag wurde zwei mal gefüttert und geputzt. Dabei war die Fütterung eine ebenso große Herausforderung. Viele unterschiedliche Hunde bekamen unterschiedliche Mengen an unterschiedlichem Futter mit unterschiedlicher Medizin. Insgesamt brauchten wir drei ganze Wochen um alles zu verinnerlichen und reibungsfrei durchzuführen. Auch den Geruch nahmen wir nicht mehr war. Ich entfernte den Schimmel in unserem Zimmer und baute einen Tisch für Ragle.

Wir hatten uns integriert und eingelebt. Ragle wurde der Küchenchef und ich war das Mädchen für alles. Gefühlt habe ich in den acht Wochen unserer verbrachten Zeit das ganze Haus einmal durchrepariert.  Wir arbeiteten hart und das 5 Tage die Woche von acht Uhr früh bis zehn Uhr abends. Die schönste Belohnung war es aber zu sehen wie fast alle Hunde ihre Scheu verloren und regelmäßig Streicheleinheiten verlangten. Lasst mich euch aber einen typischen Tagesablauf beschreiben.

Meistens waren wir schon halb acht unten um in Ruhe einen Kaffee trinken zu können, bevor alle wach werden und die Nachtruhe vorbei ist. Im Wohnzimmer leben meist junge Hunde und viele ältere mit bestem Benehmen. Sie stören einen nicht beim Kaffeegenuß und wollten eher noch eine Streicheleinheit am Bauch bevor sie sich die Mühe machten aufzustehen. Ich muss euch allerdings nicht erzählen wie der Raum riecht und aussieht mit 20 Hunden nach 10 Stunden im Raum ohne, dass einer raus darf. Nachdem alle Stoffwechselendprodukte beseitigt waren ließen wir die ersten Hunde aus den Zimmern sowie aus den Käfigen. Das ganze wechselt dann um halb 9, so dass jeder Hund der im Haus lebt kurz sich die Pfoten vertreten konnte.

Der Käfigwechsel und Raumwechsel sind zwei unterschiedliche Zeitpläne die nicht verwechselt werden durften. Wir selbst haben viele Hundekämpfe erlebt, getrennt und auch Hunde begraben müssen die aufgrund von Krankheit oder einem menschlichen Fehler gestorben waren oder getötet wurden.

Pünktlich um neun war es Zeit für die Fütterung. In einer definierten Reihenfolge bekam jeder Raum, jeder Käfig und jeder Hund sein Essen. Auch mussten alle Hunde vorher aufgetrennt werden in eine definierte Konstellation. Auch die best befreundeten Hunde wurden wenn es um das Essen geht zu Feinden, daher war es enorm wichtig. Es gabe Hunde die konnten sich auf den Tod nicht leiden, während andere sich währen des Essens aus Neid an die Gurgel gehen würden. Vielleicht ist es ja jetzt ersichtlich warum wir drei Wochen brauchten um uns alles einzuprägen (ganz zu schweigen von den Namen der Hunde). 

Einen zweiten Kaffee und ein leckeres Frühstück gab es dann nachdem alle Hunde gegessen hatten. Natürlich waren wir nie allein dort. Wir haben während unseres Aufenthalts ein dutzend Menschen kennengelernt und waren teilweise mit neun Personen oder mal nur zu viert für alles verantwortlich. Nach dem Frühstück wurden die Aufgaben verteilt. Jede Etage im Haus, sowie der Balkon und ein Nebengebäude musste gefegt, gesaugt und zweimal gewischt werden. Die Käfige sowie alle Außenbereiche mussten von Kot gesäubert und aufgeräumt werden, alle Wasserschalen gefüllt, die Küche geputzt und 115 Schüsseln von der Fütterung gereinigt werden (ohne Geschirrspüler). Auch mussten alle Decken, Handtücher, Bettbezüge und Bettschoner kontrolliert, neu gespannt oder gewechselt werden (Hunde lieben es die Couch zu zerstören). Nach dieser ersten Putzwelle des Tages hatte jeder ein bisschen Zeit für sich und es mussten lediglich die Zeitpläne für das Wechseln der Ausgehzeiten auf die Spielwiese eingehalten werden. Nebenbei gingen wir im abwechselnd zur Mülltonne an der Straße um die täglichen 30kg Müll zu entsorgen. Ganz nebenbei musste noch die Wäsche gewaschen und aufgehängt werden. Wenn dann noch Zeit übrig war, nahmen wir uns meistens mehrere Hunde und gingen spazieren. Nach dem Mittag dann kam die schönste Zeit des Tages. Alle jungen Hunde und Welpen durften unter Aufsicht raus in die Sonne. Die älteren Hunde genossen die Sonne und dösten vor sich hin während alle jüngeren Hunde fleißig spielten, überall Löcher buddelten und generell nur Unsinn im Kopf hatten. Wie auch ein Baby in dem Alter musste alles in den Mund genommen werden und alles aus Plastik wurde generell für die Zahnpflege genutzt. Es war jeden Tag aufs neue eine Freude mit Welpen und jungen Hunden zu spielen und zu kuscheln. Gegen 17 Uhr wiederholte sich die Fütterung und die zweite weniger intensive Putzwelle kam. Danach kümmerten sich abwechselnd verschiedene Freiwillige um das gemeinsame Abendessen, andere nutzten die Zeit und gingen noch einkaufen. Allerdings keine Lebensmittel. Im Gegenzug zu unserer Arbeit fehlte es uns nichts. Der Kühlschrank war immer voll.

Halb 10 abends dann waren alle Hunde an ihrem Schlafplatz und mussten nicht mehr beaufsichtigt werden. Meistens saßen wir alle noch gemeinsam am Tisch, tranken Wein und Bier, hörten mal laut Musik oder redeten leise über den Tag und reflektierten die Ereignisse.

Hunde kommen nicht einfach als Straßenhund nach Hopeland. Straßenhunde gibt es tausende in Griechenland. Aber fast allen geht es sehr gut für die Verhältnisse. Wir haben selten unterernährte Hunde auf der Straße gesehen. Sie leben frei, werden aber überall gefüttert und oft auch kastriert und markiert.

Hunde in Hopeland kommen nur als Notfall. Sterbenskrank, hochschwanger oder verletzt. Auch kommen oft Hunde die eingeschläfert werden sollten. Es reicht wenn ein Hund nach einem Menschen schnappt um ihn einschläfern zu lassen. Es ist erst ein paar Jahre her, dass die Gesetzeslage angepasst wurde und nun Menschen die einen Hund grundlos töten oder quälen bestraft werden. Denn wie bei den Menschen ist für das Verhalten des Hundes meistens nicht der Hund selbst schuld, sondern die Besitzer oder andere böswillige Menschen.

Freudigerweise verabschiedeten wir auch viele Hunde die adoptiert wurden. Als Teil von einem gemeinsamen Netzwerk wurden während unserer Zeit dort viele Hunde nach Deutschland, Frankreich, Finnland und in andere europäische Länder transportiert. Gerade Welpen blieben oft nur ein paar Wochen.

Insgesamt blieben wir vom bis zum . Doppelt so lange wie wir eigentlich geplant hatten. Wir hatten uns verliebt in die Gemeinschaft mit all den kuschelbedürftigen Hunden und den tollen Menschen die uns in der Zeit dort begleiteten. Wir lernten sehr viel über das Verhalten von Hunden, über Alpha Tiere und ihre Rolle im Rudel, über Krankheiten und Symptome, über Vertrauen und Zeichen die ein Hund kommuniziert. Es war sehr hart zu gehen ohne einen Hund mitzunehmen, was heißt hätten sie am liebsten alle mitgenommen.

Falls einer von euch dieses private Tierheim (was keine staatliche Unterstützung bekommt, wie alle Tierheime in Griechenland) gerne direkt und ohne Umwege unterstützen möchte verlinken wir am alle nötigen Informationen. In den sozialen Netzwerken findet ihr Hopeland hier:


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Greece

Greece welcomed us with a warm and sunny weather. Our first stop was a small hidden beach recommended by Olaf and Daniel. It was amazing – just us two, clear blue water and sun, you can see yourself from the photos. Although it was already December, for us northern countries people, it was warm enough for bikinis and swim.

In Patras we met with Olaf, Daniel, Ethe and Bella. All together we drove out of the city to a coast, did a bonfire and celebrated 1st of Advent.

Afterwards we spent 5 days in Athens, did a free walking tour, visited Acropolis, met with Sofie (an Austrian girl who I met in Durres while Ragle was on a girls trip in Vienna) and Theano (she did part of her PhD at the same research center in Germany as Ragle).

On our way from Athens to Thessaloniki we spent some hours enjoying the hot springs, super smelly but wonderful experience 😊

Very close to Thessaloniki is a dog shelter called Hopeland. This was our third workaway on this trip, you will find out about it in our next blogpost.

Between the long days working in a dog shelter, we still managed to visit Thessaloniki few times and meet with Sarah, Markus, Elsa and Daniel.


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Unsere Zeit in Griechenland

Griechenland empfing uns (anders als Albanien) mit warmen und sonnigem Wetter. Gleich unser erster Halt war ein kleiner versteckter Strand, welcher uns von Freunden empfohlen wurde. Wieder hatten wir absolutes Urlaubsfeeling: Wir beide alleine, klares blaues Wasser, Sonne und eine leichte Brise. Obwohl wir schon im letzten Monat des Jahres waren, reichte es (für uns Menschen aus dem Norden) für den Bikini und die Badehose. Jeder Einheimische, der zum Angeln an diesem Strand kam, war dicker angezogen, meist mit Pullover und einer dicken Jacke.

In Patras auf Peloponnes trafen wir uns mit Olaf und Daniel welche wir schon in Albanien kennen gelernt hatten. Zusammen fuhren wir an ein schönes Plätzchen abseits der Stadt und feierten den ersten Advent mit einem Lagerfeuer und traditionell selbst hergestellten Glühwein.

Unser nächster Halt war Athen, die Hauptstadt Griechenlands. Natürlich kamen wir hier um ein paar typische Touristen Aktionen nicht herum. Wir machten eine Stadtführung, besuchten die Akropolis und spazierten viel in der historisch geprägten Stadt. Der Verkehr war das reinste Chaos, Fahrrad fahren ist die gefährlichste Art der Fortbewegung. Wir trafen Sofie wieder (auch in Albanien kennen gelernt) und waren einen Abend gemeinsam unterwegs. Auch trafen wir Theano, eine Griechin die eine Zeit lang eine Kollegin von Ragle war.

Ein Highlight auf unserem Weg von Athen nach Thessaloniki war eine heiße Quelle. Schon meilenweit vor der Quelle dachten wir, die Eier wären faul geworden, aber der Schwefelgeruch kam aus der heißen Quelle und störte, wenn man erstmal im warmen Wasser war, überhaupt nicht mehr.

Wir waren nun kurz vor unserem dritten workaway. Ein Hundeheim in privater Hand. Es gibt dazu einen extra Artikel in der Übersicht. Es wurde immer kälter und wir erreichten unseren sicheren Hafen zum Überwintern mitte Dezember.

An unseren freien Tagen während unserer Zeit im Hundeheim unternahmen wir viel mit Markus, Sarah, Elsa und Daniel, welche nach und nach auch in die Region Thessaloniki kamen. Wir besuchten die berühmten 3 Finger süd-ostwärts von Thessaloniki und freuten uns über gemeinsame Abende mit Freunden am Lagerfeuer.

Seit Albanien haben wir einen sehr mobilen Freundeskreis gewonnen. Wir sind alle wie eine schwimmende Community, oder auch ein Schwarm von Leuten die über Länder und Landschaften kreisen, grob die selbe Bewegungsrichtung verfolgen und sich in unregelmäßigen Abständen und Konstellationen wieder treffen. Auch wenn das Reisen zu zweit für uns (zum Glück!) kein Problem ist, eher ein Segen, ist es schön Gleichgesinnte zu treffen, andere Meinungen zu hören, über Gott und die Welt zu diskutieren oder manchmal einfach in der Stille das ein oder andere vegane Kaltgetränk zu genießen. 😉

Wenn Ihr auch schon lange am Überlegen seid, so eine Reise oder ähnlich zu machen, kann ich euch nur ermutigen es zu tun. Es lohnt sich. Frei nach dem Motto: „Fang nie an aufzuhören und hör nie auf anzufangen“.


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Strand & Freunde

Nach Dubrovnik fuhren wir weiter Richtung Süden um bald schon die Grenze zu Montenegro zu überqueren. Obwohl der Oktober schon vorüber war, schien die Sonne und es waren jeden Tag bis zu 20 Grad. Dies führte dazu, dass wir von Montenegro eigentlich nur über die schönen Strände kennen gelernt haben. In diesem ersten Land außerhalb der EU mussten wir uns zum ersten Mal über Dinge wie mobiles Internet Gedanken machen. Wir waren sehr erschrocken über die Preise. Hier müssen Touristen noch tief in die Tasche greifen… So kauften wir uns eine SIM Karte mit 500 GB Datenvolumen für 5 (!) Euro und wunderten uns wie viel wohl die Montenegrianer für ihre Mobilfunkverträge bezahlen müssen ;). Ein weiterer Fakt über Montenegro ist, dass Deutschland in den meisten Dingen, das große Vorbild zu sein scheint. Nicht nur gab es damals hier die Deutsche Mark und jetzt den Euro als Währung, sondern auch alle Nummernschilder der Autos zum Beispiel entsprechen im Aufbau exakt dem deutschen Pendant.

Als wir ein paar Tage später die Grenze nach Albanien passierten hatte sich das Wetter verschlechtert und wechselte fortan zwischen Niesel- und Platzregen. Auf der Suche nach einem Einkaufsmarkt in der nächstgelegenen größeren Stadt verirrten wir uns dann zusätzlich in ein Zigeuner Camp. Wir hatten keine Zeit das zu realisieren als wir schon an brennenden Müll und Mülltonnen, in denen Ziegen, Katzen, Hunden und mittendrin kleine Kinder wühlten, vorbeifuhren. Schon bald war die Straße durch querstehende LKWs gesperrt sodass wir keine andere Wahl hatten außer eine 180 Grad Wende. Erschwert wurde dies durch circa 10 kleine Kinder mit dreckigen Gesichtern, die inzwischen unser Auto umzingelt hatten, gegen den Van klopften und uns unverständliche Dinge zuriefen. Seit diesem sehr speziellen Empfang verriegeln wir das ganze Auto bevor wir losfahren. Der Tag wurde allerdings auch mit dann verschlossenen Türen nicht besser. Noch sehr aufgeregt durch diese Begegnung wollten wir nur noch aus der Stadt raus, in die Natur, irgendwo entspannt einen Kaffee trinken, runterkommen und entscheiden wie es weiter geht. Doch auch zwei Stunden später war kein Waldstück in Sicht und entlang der Straße reihte sich ein Haus oder Grundstück nach dem anderen. Geplagt vom Hunger, schlechter Laune und Dauerregen mussten wir irgendwann von der Straße herunter um einen Platz für die Nacht zu finden. Wir hatten einen kleinen See gefunden der zumindest auf der Karte vielversprechend aussah. Alsbald wir die Hauptstraße verließen, verwandelte sich die Straße in einen frisch bombardierten Feldweg. Sowas wäre in Deutschland maximal als Schlechtwegestrecke für Testzwecke des TÜV zugelassen. Der tapfere T4 mühte sich trotzdessen bis zum besagte See. Ein schöne Grasfläche bot sich uns regelrecht an und wir waren erfreut endlich einen Platz im Grünen relativ müllfrei gefunden zu haben. Als wir mit der Vorderachse dann auf der Grünfläche waren fingen wir sofort an zu rutschen und standen bald mit allen vier Rädern im Lehm. Das war seit langem einer der besch******** Tage! Zwei Stunden später hatten wir mühsam Zentimeter für Zentimeter, das Auto mithilfe von Kies und toten Ästen wieder aus der Pseudogrünfläche heraus manövriert. Wir hatten dieselbe Menge Lehm wie Schweiß am Körper, der Bus war mehr braun als blau, gegessen hatten wir auch nichts ABER wir waren da endlich raus. Unsere erste Nacht in stark!

In Tirana angekommen wendete sich das Blatt langsam. Wir hatten eine große, gemütliche Wohnung für einen fairen Preis gebucht. Es war eine sehr lebendige Stadt. Der Verkehr war russisch ( ohne Spuren ). Ampeln waren Empfehlungen. Blinker gehören zur Sonderaustattung und alle lieben die Autos mit einem Stern auf der Haube. Das Essen war gut und günstig und die Leute waren nett und begeistert über jeden Touristen. Auch war meine Angst um das Auto und unsere Wertsachen völlig unbegründet. Nicht eine Sekunde hatte ich einen Anlass zur Unruhe oder einen Verdacht.

Nach unserem Besuch in Tirana, trennten sich unsere Wege für kurze Zeit. Ragle hatte einen lang geplanten Mädelstrip nach Wien und flog für ein verlängertes Wochenende dorthin. Ich verbrachte die Zeit in Durres an der Küste in einem Hostel und traf viele interessante Menschen mit denen ich eine wunderbare Zeit hatte. Wieder vereint setzten wir unsere Reise an der Küste Albaniens Richtung Süden fort und genossen es in vollen Zügen. Wir standen fast jede Nacht direkt am Wasser und es gab viele Strände die auch mit dem Auto erreichbar waren. ( Ganz im Gegensatz zu Kroatien übrigens. Dort reihte sich ein Zaun an den anderen am Strand und viele Strände waren nicht zugänglich. ) Jeden morgen wurden wir von der Sonne geweckt, die über dem Mittelmeer aufging und in unseren Van strahlte. So kam es auch dazu, dass wir bald viele Gleichgesinnte mit Van trafen, die es ebenso genossen, sich nicht mehr verstecken zu müssen. Wir haben in Albanien viele neue Bekanntschaften geknüpft. Viele sehen wir noch heute regelmäßig, da die Reiserouten fast immer identisch sind. Regelmäßig saßen wir abends am Lagerfeuer, aßen und tranken gemeinsam und hatten einen schönen Abend. Es war inzwischen schon November aber Wetter und Wasser war mehr als ausreichend für einen Sprung ins Meer. Alle Einheimischen an der Küste waren sehr nett und zuvorkommend. Der Besitzer der Strandbar Buona Vila konnte auch in der Nebensaison offen haben, da er jedem Camper erlaubte auf seinem Parkplatz zu parken, die Toiletten, Duschen, das WLAN zu benutzen, Müll zu entsorgen und an einem Stückchen Strand, was die Familie müllfrei hielt, baden zu gehen. Als Gegenleistung gingen wir in sein kleines Restaurant und genossen leckere Fischgerichte. Auch konnte er fließend Deutsch was uns erstaunte. Dieser Platz bleibt uns in Erinnerung und ist immer einen Besuch wert. Andi hatte ich schon in Tirana in einer Bar kennengelernt. Er empfahl mir nach Sarande zu kommen. Sarande ist eine Stadt im Süden Albaniens kurz vor der griechischen Grenze. Ragle und ich sowie mehrerer andere Camper verabredeten uns auf eine Treffen mit Andi in Sarande wo er uns in das American Blue einlud. Dort hatten wir alle gemeinsam einen schönen Karaoke Abend. Wieder eine Empfehlung von uns ist diese Bar. Eine kleine Community, bestehend aus Menschen von der ganzen Welt die in Sarande leben und arbeiten, betreibt diese Bar und sorgt für eine ganz spezielle Atmosphäre.

Nach dem wir Sarande verließen, fuhren wir ein Stück des Weges noch zusammen mit Markus und Sarah, einem Pärchen aus Hamburg. Wir verweilten ein paar Tage zusammen an einem kleinen Strand, umschlossen von Felsen. Das Wasser war blau und die Wellen spektakulär. Am Abend gab es dann sogar Stockbrot über dem Lagerfeuer. Spät in der Nacht dann bekamen wir dann beide Schüttelfrost und mussten uns übergeben. Wahrscheinlich hatten wir dreckiges Wasser getrunken. Das gute war, das Markus zufällig Apotheker und für solche Fälle bestens ausgestattet war. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Dank seiner Medikation verloren wir lediglich einen Tag bevor wir unsere Reise Richtung Griechenland fortsetzen konnten.


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Beach and friends

After Dubrovnik we headed towards south and crossed Montenegro’s border. Although it was the last day of October, the weather was warm and sunny, and we spent all our days in Montenegro at the beach. Since it is the first country on our trip that is not in the EU we had to buy a pre-paid sim card, of course its no problem and they have an extra offer for tourists. Usually, if it’s something only for tourist you can count that it’s super expensive. I don’t know how much locals pay for their mobile internet but for the tourist package we paid 5 EUR for 500 GB 😀

Another fun fact about Montenegro, which makes traveling there easier, is that although Montenegro is not in the EU, their currency is euro.

The time we crossed the Albanian border, the weather had turned, and it was raining non-stop. We went to the closest big city called Shkodër and at the very center of it we ended up at a suspicious region with many tents, garbage was burning on the streets and goats along with dogs and cats were eating from the trash bins. Suddenly the road was blocked by trucks and when we stopped to turn around, a bunch of begging small kids with dirty faces surrounded our bus. We were shocked and didn’t do our planned grocery stop. We just started driving towards Tirana. We soon started looking for a place to stop and rest a bit but along the whole way there was no forest, no place without buildings. At some point it was getting too late and we had to start looking for a place to park for the night. The moment we left the main road the streets turned out to be horrible, muddy and full of holes. When we finally found a promising place, we got stuck on claysoil. It took us 2 hours to dig out the bus. We freed ourselves by collecting gravel from the road and brunches from dead trees around to place it in front of the tires. When we finally got out it was already dark (we got stuck at 3 PM). What a day.. Another downside of Albania is trash. You will find it everywhere. There wasn’t a single clean spot ( at least „clean“ in our common sense). The first impression of Albania – not cool!

But it all changed and at the end we spent almost a month in Albania. We started in Tirana where we rented a flat (super big and nice with a very low price). We really liked Tirana, there is a lot going on, many bars, restaurants, shopping centers, people drive like crazy without lanes, even the police is using smartphone when driving and doesn’t use indicator to change the lanes. Food and drinks are good and cheap, service is nice.

After Tirana we drove to the coast. Since Albania is the first country on our trip where camping and free standing is allowed, we could finally use the luxury of parking just at the beach and not being afraid that police will come and send us away or even issue a fine. We could finally live the social media image of traveling with a van – waking up in the morning, looking out of the window and see the sun rise above the ocean. Another advantage is that since we (and others traveling with van) don’t have to hide for the night, we could meet other travelers, and we did, a lot. From Albania we got so many friends with who we are still in contact. We have met them many times – in Greece, Bulgaria and now going to meet some of them in Turkey as well. Often we did a bonfire at the beach and sat around it with ten other travelers. It was November but the weather and water were still warm and perfect for a swim almost every day. The locals we met were all very friendly, the owner of one beach restaurant, called Buona Vila, let travelers not only stay at his property but use the shower and toilet as well… free of charge. He also spoke German, so if you are at the coast of Albania, this place is worth a visit. He and his family keep the beach where the restaurant is clean, so everyone can enjoy the beach without trash ( as long as they don’t look right or left 😉 ). An old guy who we met at Dhermiut beach even helped us to gather firewood for a bonfire. In Tirana I met a local guy Andi (Ragle was in Vienna then), we changed contacts and saw each other again in Sarande. We rented a flat there for many days, met Andi and other travelers from Dhermiut beach and Buona Vila again and went to a karaoke night at the American Blue bar. This place definitely gets our recommendation. It is run by an community ( more like a family) of many foreigners from all over the world who work and live in Sarande.

After leaving Sarande we met with Markus and Sarah again at a nice beach with a clear blue water. On the evening we did a bon fire and ate stick bread (Stockbrot). Later this night Ragle and I got really sick, probably by drinking water from a dirty container. The whole night we were vomiting and shivering. The next day Markus (who luckily is a pharmacist and had a whole drug store in his car) gave us many pills against nausea, seizures, dehydration, pain, etc.. Thank you again! One painful day later we were more or less okay and drove on towards Greece.


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Von Bura bis Maja

Nach unserem Aufenthalt auf der Ziegenfarm dauerte es nicht lange bis wir Slowenien hinter uns ließen und nach Kroatien fuhren. Als erstes nahmen wir Kurs über Rijeka nach Pula und erkundeten die Halbinsel Istrien für ein paar Tage. Oft schon trafen wir hier auf Bura, den zornigen Wind an der Küste Kroatiens welcher orkanartig stark und ohne Ankündigung uns mehrmals in der Nacht geweckt hat.

Unser nächstes Ziel war Zagreb. Ich wollte meinen 30. Geburtstag dort feiern und es war wieder an der Zeit unsere Wäsche zu waschen. An meinem 30. Geburtstag dann wurde ich früh von Ragle mit einem Kuchen und schöner Dekoration geweckt. Ich danke allen die an dem Tag an mich gedacht haben und war tatsächlich den Vormittag damit beschäftigt, alle Geburtstagsgrüße entgegenzunehmen. Die meisten  erreichten mich per Videocall und so hatte ich Gelegenheit viele Freunde mal wieder zu sehen. Den restlichen Tag nutzten wir für einen ausgedehnten Spaziergang. Wir kehrten in ein schönes Restaurant und gingen abends noch ins Kino. Es war ein toller Tag ganz allein mit meiner Liebe. Nach dem schönen Wochenende nahmen wir Kurs auf Daruvar im Osten Kroatiens. Dort erwartete uns unsere nächste Station: ein privater Gnadenhof für alle möglichen Tiere, die meistens aufgrund von Krankheit keiner mehr haben wollte.

Bei Zeljka und ihrem Gnadenhof angekommen waren wir völlig überwältigt. Noch nie haben wir so viele unterschiedliche Tierarten gesehen die nicht nur friedlich miteinander, sondern auch gegenüber Menschen waren. Zeljka selbst war vor ein paar Jahren aus der Hauptstadt in das Land gezogen um mit ihrem gesparten Geld einen Gnadenhof zu errichten und zu gestalten. Leider verlor sie seit dem nicht nur ihren Lebenspartner, sondern auch ihr Haus. Durch alte überlastete Elektrik brannte dieses bis auf die Grundmauern nieder und nahm viele Tiere mit sich. Da sie keine Versicherung hatte, brauchte sie für den Neubau ihr ganzes gespartes Geld. Ein guter Nachbar half Zeljka, die im Dorf immer noch die Fremde aus der Stadt war, mit seinen Kontakten beim Hausbau aber als auch der verstarb war Zeljka ganz alleine mit ihren Tieren. Sie war und ist noch immer total überfordert mit allem. Dank workaway und vielen Sachspenden schafft sie es trotzdem ein Himmel auf Erden für die Tiere zu errichten und gönnt sich selbst nicht viel dabei. Es ist ein sehr trauriger Hintergrund, welcher uns sehr motivierte in der Zeit viel für die Tiere zu schaffen. Wir waren meistens auf uns allein gestellt, da Zeljka erst gegen 16 Uhr am Nachmittag aus dem Bett kam. Dafür hörten wir sie meisten noch spät in der Nacht arbeiten. Sie hatte einen sehr schrägen Tagesrhythmus. Wir genossen den Morgen mit den Tieren die immer draußen waren und den Nachmittag mit den Tieren, die im Haus lebten und den gleichen Schlafrhythmus wie Zeljka hatten. Zwischendurch säuberten wir den Hof von Stoffwechselendprodukten, fütterten die Tiere, machten Feuerholz und gingen mit den Hunden Spazieren. Insgesamt lebten dort 6 Hunde, 4 Katzen, 5 Schweine, 5 Enten, ein Hahn, ein Truthahn, ein Esel, eine Kuh, 6 Schafe und 2 Hasen. Nie im Leben werde ich mir alle Namen merken mit nur einer Woche Aufenthalt, aber jedes Tier hatte Namen und eine schöne Geschichte. Auch ließen sich alle Tiere bis auf die Hasen und die Schafe streicheln und suchten den Kontakt zu Menschen. Es war eine tolle Woche mit vielen Eindrücken. Aber seht selbst 🙂

Nach unserer Woche bei Zeljka und oft sehr kaltem Wetter, wollten wir so schnell wie möglich nach Split an die Küste. Wir fuhren dafür den kürzesten Weg durch Bosnien und Herzegowina. Schon in Dubrovnik hatten wir viel über den Bürgerkrieg gehört und gelesen der das ehemalige Jugoslawien vor 30 Jahren schwer zerrüttete. Noch heute ist Wandern in der Natur in bestimmten Bereichen dort mit Vorsicht zu genießen, da immer noch viele Landminen vergraben sind.


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From Bura to Maja

After our stay in the goat farm, we headed to Croatia. We drove through Rijeka to Pula and discovered a peninsula Istrien for a couple of days. We also got to know Bura (in English Bora) – which is a strong wind on the Croatian coastline and woke us up many time in the middle of the night. Bura gets very strong on the winter months and can turn to hurricane. One of the natures of Bura is that it starts suddenly on a calm day, which makes it very dangerous.

Our next stop was Zagreb. I wanted to celebrate there my 30th birthday and also it was time to do the laundry. On my birthday Ragle woke me up with a cake and decorated room 😊 I want to thank everybody who thought on me that day and made a video-call. Even the owner of the flat brought me a sparkling wine and ate the cake with us. The rest of the day we went to discover Zagreb. After a long walk we went to a restaurant for a b-day lunch/dinner and later on the evening to the cinema. It was a lovely day with just the two of us. After the weekend we headed to Daruvar which is on the east of Croatia. There was our next project: a sanctuary for various animals who were meant to be executed because of the sickness or animals who no one wanted.

When we arrived to Zeljka we were astonished, never before have we seen so many different animals living together like a big family. Not only were they friendly with each other but also to people. Few years ago Zeljka moved from Zagreb to the outskirts of Daruvar in order to establish, with a money she had saved, a sanctuary for the animals who are no longer wanted. Unfortunately, due to the bad electric, she lost her house and many of the animals. As she didn’t have any insurance, she had to use all her savings to build a new house. Luckily she had a friendly neighbor who helped her a lot with building the house, collecting donations and being her friends because as a newcomer she didn’t know anyone in Daruvar and nearby. Thanks to workaway and donations she still manages to help all the animals living on her property. Due to the sad history of this place we were extra motivated to help Zeljka and all her four legs and feathered friends. Since Zeljka has a peculiar routine which means she goes to bed around 8 AM and woke up around 4 PM, we only saw her for couple of hours a day. The only thing she ask from us was to clean the yard and barns, feed the animals on the afternoon and most important – cuddle the animals. Her property was home for 6 dogs, 4 cats, 5 pigs, 5 ducks, a rooster, a turkey, a donkey, a cow, 6 sheep and 2 rabbits. All the animals had names and a story and all except sheep and rabbits were very fond of people and wanted to be cuddled, even Phoenix the rooster and Niki the turkey. It was an amazing week with all these wonderful animals, but see yourself from the photos and videos 😊

After a week at Zeljkas place and often a cold weather we wanted to go as fast as possible to Split and Dubrovnik. The shortest and fastest way was to drive through Bosnia and Herzegovina. Already in Dubrovnik we heard a lot about the civil war destroyed the previous Yugoslavia. There are still many areas where hiking is prohibited due to the high number of unexploded landmines.  


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Our week with Anett

Before and after picking grapes in the east of Slovenia we were driving around and discovering beautiful sites of this country. We started with a small town called Bled. This magical place consists of a lake with clear blue water, a little island with a church in the middle of the lake and a castle uphill nearby. We spent some hours walking around the lake and up to the castle for a nice view. Bled is always worth a visit. There are many natural caves and little canyons around but most of them require an entry fee. As you will see later on the photos below, there are some local food specialties worth a bite as well. After Bled we continued to Ljubljana to meet up with Katja. Ragle got to know her at one of her many conferences she went to. Katja is working and living in Ljubljana and gave us a lovely tour through the little old town, all the bridges that are crossing the river Ljubljanica and the castle in the middle of the city. In the evening she took us to have dinner with her friends. We had a fun evening and got many useful tips about Slovenia and what to visit. Since it was so cool to spend time with them, we already made a plan to meet them again the week after for a cinema. The next day we headed towards the little piece of coastline that Slovenia ownes to visit Koper and Piran. After some nights on the coastline we drove back to Ljubljana, rented a little apartment and had a fun evening going to the movies. We are very thankful to Katja and all her friends for the great hospitality. We left the next day and drove towards our next stop: Branik. We have to up until now is our hidden gem. The people are so nice, the older generation speaks some German, the younger ones perfect English, everything is affordable and the food is delicious. Many beautiful places are still untouched and haven’t been overrun by tourism (yet). Of course we are traveling off season so that maybe one reason for our awesome experience.

Finally it was time to visit our first host. For a long time we have been searching for one via . The basic principle is the trade of workforce for accommodation, meals and sometimes money as well. But it is so much more than that! You will have a home for whatever time you discussed, you can slow down a bit, don’t have to look for a new place to stay every day, the car can rest and you will have company (by humans or animals). Language and cultural exchange, funny conversations, life stories and experiences. There is so much to learn for both sides. In the end both the host and the volunteers are going to have a great time together. Always a win-win situation. Most of the hosts have traveled a lot themselves. At some point however, most of us have a lot of responsibility, either for children, other people or animals. All that makes traveling complicated. One way to still somehow „travel“ is to host other travelers in your home and that is what motivates many people to become a host (plus of course you get a lot of help around the house/farm). We found a nice little farm with goats, sheep and a little dairy. In the little village of Pedrovo, which is located uphill from Branik towards the Karst plateau, we stayed for a week with Tom & Borut. Both moved into a 150 years old limestone house in the abandoned village and renovated it. They have special endangered species of goats and sheep and they give them the best care to save the breeds. From their terrace you could see the coastline as well as the Alps – it was amazing! Every morning at 7 am we started the day with a coffee and shortly after we were heading to the pastures at the top of the plateau. As you will see in the embedded video below we started with leading the goats and sheep from their pasture to the mobile milking station. This can be tricky though, the longer you keep them at the same pasture the longer it takes to get them to the milking station and back. Goats are very picky about food. Usually they will start with eating the fresh green leaves from the little trees and bushes, when there are no more they continue with bigger, not so young leaves and when these are not reachable anymore the goats will start jumping over the fences to reach other bushes nearby. Thay even do that when the fence in under electricity – risk it for the biscuit moto. Sheep however are fine with grass all the time. The longer you keep all of  them in the same pasture the more attractive all the fresh leaves become on the way to the milking and you might end up pushing every single one of them into the right direction. Goats in their general behavior are very much like dogs. Many of them like to cuddle a lot and follow you around all the time. Some even will answer if you call their name, especially Anett. She had a strong bound to humans and was just adorable. Sheep didn’t follow that behavior. They usually group together in a circle and stick their heads together. Nevertheless, everyone of them would fall for one thing: corn. Everytime they see a white bucket they go crazy and follow you everywhere. Every time I struggled to stand on my ground while pouring out the corn. Without the corn getting them to the milking station and back to the pasture is impossible. After every single one was back in the pasture we went back with all the milk to put it into the cooler and had breakfast. After our second coffee of the day Ragle usually was working for her other job and I took care of the chickens, cats, the orchard and a sheep who was hurt and therefore held in the barn. We also help a bit with cheese making but since it was the end of milking season there was not so much to do. We turned and washed the existing cheeses in the cheese cellar. Other days we changed pastures, renewed empty batteries and brought water for the animals to drink. On the separate pasture they also had baby goat and sheep. At least once a day we stopped by to check them, filled up the water and gave them some corn for a treat. After lunch we were usually finished with work and enjoyed our free time. Borut was a park ranger in a nearby National Park and Tom was with us all the time to keep the farm and the dairy running. Both were awesome cooks and had a exclusive taste for cheese, wine and coffee. In fact, we discovered our new favorite coffee brand there. We tasted some local recipes and are thankful for every meal we had together. It was one of the most interesting week we had sofar during our travel and at some point we are going to visit them again. See you soon 🙂